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Input (Juni 2008)

„Viele Glieder – ein Leib“ (1. Korinther 12, 12 - 31)

Gedanken von Paulus an die Gemeinde Korinth
Die Gemeinde Christi, also uns Christen, kann man mit einem Leib vergleichen

- Er besteht aus vielen Teilen, die zusammen einen Leib ergeben.
o Da sind die unterschiedlichsten Menschen.
o Reiche, Arme, damals Sklaven und Freie
o Heute berühmte Menschen, welche, die geliebt werden
o Aber auch die, die immer geärgert werden, nicht viel zu sagen haben
- Ein Körper besteht aus mehreren Teilen. Schaut euch ‘mal an.
o Wenn der Fuß erklärt: „Ich gehöre nicht mehr zum Leib, weil ich keine Hand bin“
— hört er dann auf, ein Teil des Körpers zu sein?
o Oder wenn das Ohr erklärt: „Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich nicht das Auge bin“
— hört es damit auf, ein Teil des Körpers zu sein?
- Wie könnte der Mensch hören, wenn er nur aus Augen bestünde?
- Wie könnte er riechen, wenn er nur aus Ohren bestünde?

Deshalb hat Gott jedem Teil des Körpers seine bestimmte Aufgabe gegeben.
Das Auge kann nicht zur Hand sagen „ich brauche dich nicht!“ Und der Kopf kann nicht zu den Füßen sagen „ich brauche euch nicht!“ Gott hat unseren Körper aus mehreren Teilen zusammengefügt, und gerade die unscheinbaren haben wichtige Funktionen.
Unser Körper ist auch medizinisch ein "Ganzes" — die Organe "kümmern" sich gegenseitig umeinander. Wenn eines wegfällt, ist der ganze Körper in Gefahr. Deshalb verhält sich der Körper ansich so, dass es allen Organen möglichst gut geht.

So seid auch ihr alle ganz unterschiedliche Menschen, mit den verschiedensten Gaben.
Jeder hat Begabungen — du, du, du — ihr habt nicht alle die Selben. Jetzt wirst du Mitarbeiter, um diese Gaben einzubringen — für eine gemeinsame Sache!
Hätten wir nur Köche, es gäbe vielleicht gutes Essen (wobei man auch sagt, dass zu viele Köche die Suppe versalzen). Hätten wir nur ein Geländespiel — wer würde Geschichten erzählen. Würde bei den Workshops nur gebastelt werden — was ist mit den Kindern, die nicht gerne basteln? Oder die nicht gerne Sport machen?

Wir Mitarbeiter finden uns zusammen in Gruppen, um eine Sache zu planen:
Ein gemeinsames Zeltlager mit dem Ziel, den Kids von Jesus zu erzählen. Ein Zeltlager für Teilnehmer, wobei auch jeder Mitarbeiter gestärkt nach Hause gehen soll!

Letztendlich braucht man dazu Mitarbeiter und Teilnehmer, die Zusammen das Zeltlager bilden. Ohne Mitarbeiter ginge es nicht – ohne Teilnehmer auch nicht. Aber geht es, wenn wir Mitarbeiter und Teilnehmer haben?

Ich behaupte NEIN! Paulus schreibt weiter, dass es einen Kopf gibt!
Es braucht jemanden, der alles lenkt – und das kann kein Mitarbeiter von uns, nicht die Leitung, nicht irgendjemand anderes, welche Aufgabe auch immer er hat. Denn – wir brauchen diesen Kopf der Gemeinde, wie Paulus schreibt, Jesus.
Er weiß jetzt schon ganz genau, was bei den Vorbereitungen und letztendlich in Sulz auf dem Zeltplatz auf uns zukommen wird. Schmunzelt schon über die eine oder andere lustige Situation, kennt die Lösung für jede Panne und freut sich über die Parts, die wunderbar klappen werden.

Deshalb wünsche ich mir, dass jeder Mitarbeiter bei den Vorbereitungen Gottes Hilfe erfahren darf. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man sie nur erfährt, wenn man sich voll auf Jesus verlässt, wenn man auf ihn vertraut. Also verlass dich auf ihn — ganz — denn dann wirst du nicht verlassen!
Wenn euch Ideen fehlen, dann betet! Wenn es dir gut geht, bete!

Amen

Simon Wagner,
1. Gesamtbesprechung, Zeltlager 2008